"Ich schütze was ich liebe"

 

Kinder, die eine emotionale Beziehung zur Natur und eine freundschaftliche Verbindung zu allen Wesen der Natur entwickeln, werden auch als Erwachsene eher bereit sein, mit der Natur liebevoll und achtsam umzugehen. Ein wichtiges Anliegen ist es, in den Kindern über gefühlsmäßige und sinnliche Erfahrungen die Liebe zur Natur zu wecken. Außerdem sollen ihre Kenntnisse von Tieren und Pflanzen erweitert werden. Indem diese Erfahrungen ganzheitlich auf Seele, Geist und Körper wirken und die Kinder zudem ihre Grenzen kennen und Ängste überwinden lernen, wird die Ausbildung des Selbstbewusstseins gefördert und ein ganzheitlicher Eindruck von unserer Welt vermittelt.

Einen besonderen 'Reiz' bietet auch das unmittelbare Erleben der Jahreszeiten. Frühling, Sommer, Herbst und Winter werden bewusster wahrgenommen, denn die Kinder erleben ständig den direkten Kontakt zu den Wetterphänomenen. Sonne, Wind, Regen und Schnee zu spüren, weckt die Lebendigkeit, fordert die Kinder heraus, darauf zu reagieren.

Im Spiel mit und in der Natur kommen die Kinder immer wieder mit Tieren und Pflanzen in Berührung. So kann jedes seinen eigenen Zugang zur Natur finden und Nähe und Verbundenheit zu anderen Lebewesen entwickeln.