Das Geheimnis der Keltenfürstin

 

Über das Thema „Stein“ hinaus haben wir uns auch mit archäologischen Ausgrabungen beschäftigt, bei denen im Erdreich nach historischen Funden gesucht wird. Dazu bot sich am 27. Mai die einmalige Gelegenheit, die Ausstellung „Das Geheimnis der Keltenfürstin“ in Hülben zu besuchen. Mit dem Bus ging es zum Sport- und Freizeitgelände Rietenlau, wo Archäologe Dr. Gerd Stegmaier uns in einer Kinderführung Gold- und Bronzeschmuck aus dem Grab der Keltenfürstin zeigte, das Ende 2010 geborgen wurde. Darüber hinaus erzählte er von der Zeit vor etwa 2600 Jahren, als sich die Menschen noch nicht mit Autos sondern auf Pferde fortbewegten und bezog die Kinder mit vielen Fragen aktiv ein. So fanden sie heraus, dass die Keltenfürstin eine schicke Prinzessin mit viel Goldschmuck war und auch ihr Pferd geschmückt war. Da wir so interessiert waren, lud uns Herr Stegmaier ein, im Sommer bei Ausgrabungen dabei zu sein. Nachdem wir uns für die tolle Führung bedankt hatten, spielten wir noch eine Weile am Spielplatz, vesperten dort und fuhren dann nach diesem beeindruckenden Tag nach Bad Urach zurück.

Live dabei

Am 10. August schauten wir dann tatsächlich den Archäologen und Studenten bei Kelten-Ausgrabungen am Burrenhof in Hülben über die Schulter. Schon vom Parkplatz aus, sahen wir mehrere große Ausgrabungsstätten, auf denen die Studenten Erde abtrugen. Herr Stegmeier führte uns direkt zu der Ausgrabungsstelle und erklärte uns die genaue Arbeitsweise bei Grabungen. Die Spannung stieg, als wir mitten auf dem Ausgrabungsfeld die einzelnen Scherben einer Schüssel der Kelten, die erst vor kurzem freigelegt worden war, aus nächster Nähe betrachten durften. Herr Stegmaier erklärte uns, wie schwer es ist, Gegenstände anhand von kleinen Bruchstücken wieder zusammenzusetzen. Nach der spannenden Besichtigung vesperten wir in einem nahegelegenen Waldstück und liefen dann zum Aussichts-Punkt „Hülbener Brille“. Noch lange wird uns dieser ereignisreiche Tag in Erinnerung bleiben.

 

Highlights im Januar und Februar

 

Uns interessierte im Januar und im Februar die fünfte Jahreszeit und was so alles dazugehört. Wir sind ganz genau auf die Hästräger in Bad Urach, die Alefanz und ihre Geschichte eingegangen. Auf den Spuren des Dichters Nikodemus Frischlin, der auch Alefanz (Alleswisser/Besserwisser) genannt wurde, haben wir uns mit langen, selbst geflochtenen Bettlakenseilen abgeseilt, wir haben den Hohen Urach im Schneegestöber erkundet und wir haben wie er damals mit einer Feder und Tinte geschrieben. Großes Highlight war der Rathaussturm, an dem wir uns alle als kleine Alefanz verkleidet haben. Hierfür haben wir uns Bettlakengürtel geflochten und wer wollte, durfte eine Gipsmaske machen. Natürlich nach Vorbild der Hästräger. Auch unser Waldkindergartenfaschingsfest war der Knaller. Alle Kinder haben ihr Lieblingskostüm angezogen und bei lustigen Liedern und Tänzen gefeiert. Gemeinsam haben wir bunte Spaghetti gegessen und beim Kaspertheater viel gelacht. Es war ein schöner, gelungener Tag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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